Online Casino Schweiz: Die besten legalen Anbieter im Vergleich 2026

Online Casino Schweiz steht für die zehn ESBK-bewilligten Online-Spielbanken, die Casino-Spiele legal an Schweizer Spielerinnen und Spieler anbieten. Ausländisch lizenzierte Anbieter aus Malta oder Curaçao unterliegen dagegen der Netzsperre und fehlen deshalb in dieser Übersicht. Jede legale Marke trägt eine Konzessionsnummer im Footer, die sich mit der Liste der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) abgleichen lässt.

Das Spielangebot der legalen Häuser reicht von Slots über Tischspiele bis zu Live Casino mit Anbietern wie Evolution und Pragmatic Play. Willkommensboni bis zu mehreren hundert Franken kommen mit Umsatzbedingungen von meist 30-fach des Bonusbetrags. Einzahlungen laufen über TwintPostFinance Paypaysafecard oder Banküberweisung, während Auszahlungen ausschliesslich auf das eigene Schweizer Bankkonto erfolgen.

Sicherheit und verantwortungsvolles Spielen runden das Bild ab: Eine schweizweite Spielsperre und Beratungsstellen wie SOS Spielsucht stehen allen Konten offen. Wer die zehn Anbieter anhand von Konzession, Spielangebot, Bonus und Zahlungsweg vergleicht, findet ein legales Casino, das zur eigenen Spielweise passt.

Die besten Online Casinos Schweiz im Überblick

Die Liste der ESBK nennt seit dem 17. März 2026 zehn aktive Online-Spielbanken: jackpots.ch, mycasino.ch, online.swisscasinos.ch, casino777.ch, starvegas.ch, 7melons.ch, pasino.ch, swiss4win.ch, admiral.ch und casineo.ch. Jede Marke gehört zu einer der 23 Schweizer Spielbankenzonen und trägt die Konzession einer Landspielbank.

AnbieterTrägerspielbankOnline seitKernmerkmal
jackpots.chGrand Casino Baden AG5. Juli 2019Konzessionsnummer 516-003-01 im Footer, Auszahlung nur aufs eigene CH-Bankkonto
mycasino.chGrand Casino Luzern AG22. August 2019Über 3’000 Titel und vier eigene Casino-Studios laut Betreiberangabe
online.swisscasinos.chCasino Zürichsee AG2. September 2019Konzessioniertes Angebot des Casino Zürichsee, Zone Schwyz
casino777.chCasino Davos AG9. September 2019Konzession 2023-B-07, 1’233 Titel im Angebot laut eigener Angabe
starvegas.chCasino Interlaken AG24. Februar 2020Konzessioniertes Angebot des Casino Interlaken, Zone Oberland Ost
7melons.chGrand Casino Kursaal Bern AG15. September 2020Konzessionserweiterung Nr. 2023-A-04-E
pasino.chCasino du Lac Meyrin SA16. November 2020Konzessioniertes Angebot des Genfer Casino du Lac Meyrin
swiss4win.chCasino Lugano SA1. März 2021Empfängt zusätzlich die Weiterleitung von goldengrand.ch (Airport Casino Basel)
admiral.chCasino Admiral SA16. Juli 2025Jüngste Konzessionserweiterung vor casineo.ch
casineo.chCasino Locarno SA17. März 2026Konzession N° 2023-B-10-E, jüngstes der zehn Angebote

Warum zwölf Konzessionen, aber nur zehn aktive Angebote

Der Bundesrat vergab im November 2023 22 Spielbankenkonzessionen für die Jahre 2025 bis 2044. Zwölf davon erhielten eine Erweiterung für den Online-Betrieb. Auf der Liste der ESBK stehen seit dem 17. März 2026 jedoch nur zehn tatsächlich betriebene Angebote.

Der Unterschied hat drei Gründe. Die Domain des Casino de Montreux antwortet aktuell nicht, und das Angebot des Airport Casino Basel leitet automatisch auf swiss4win.ch weiter. Zusätzlich wurde die Konzession des Casino St. Moritz am 20. August 2025 entzogen.

Die Reihenfolge der Startdaten zeigt, wie das Angebot gewachsen ist. Die ersten acht Marken gingen zwischen 2019 und 2021 online, danach folgte eine mehrjährige Pause. admiral.ch kam erst am 16. Juli 2025 dazu, casineo.ch am 17. März 2026 als bisher jüngstes Angebot.

Hinter den Marken stehen konkrete Schweizer Aktiengesellschaften mit eigener Unternehmens-Identifikationsnummer. Bei jackpots.ch ist das die Grand Casino Baden AG mit der Nummer CHE-101.200.890, bei 7melons.ch die Grand Casino Kursaal Bern AG mit der Nummer CHE-101.071.322. Diese Nummer steht neben der Konzession im Impressum und lässt sich beim Handelsregister nachschlagen.

Alle zehn Anbieter erfüllen damit dieselbe Grundvoraussetzung: eine gültige Konzessionserweiterung der ESBK für den Online-Betrieb. Welches davon das beste ist, entscheidet danach das eigene Spielprofil, denn an der Konzession unterscheiden sich die zehn Marken nicht. Die Konzessionsperiode 2025-2044 läuft über zwanzig Jahre; die ESBK erstellt bis 2028 einen neuen Casinolandschaftsbericht, in dem der Bundesrat unter anderem die Zone Schaffhausen erneut beurteilt, für die 2023 keine Konzession vergeben wurde.

Woran erkennt man ein legales Online Casino in der Schweiz?

Ein legales Online Casino für Echtgeld in der Schweiz ist ausschliesslich die Online-Erweiterung einer konzessionierten Landspielbank. Eine ausländische Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan genügt dafür nicht.

Woran man ein bewilligtes Angebot erkennt, zeigen vier Schritte:

  • Die Domain endet auf .ch und nennt im Impressum eine Schweizer Aktiengesellschaft mit UID.
  • Der Footer nennt eine Konzession oder Konzessionserweiterung mit Nummer, zum Beispiel 2023-B-07 oder 516-003-01.
  • Die Marke erscheint auf der Liste der Online-Spielbanken der ESBK.
  • Die Domain steht nicht auf der Sperrliste der ESBK.

Der letzte Punkt funktioniert als Gegenprobe: Wer eine Domain prüft, die tatsächlich gesperrt ist, sieht das direkt am DNS-Fehler beim Aufruf. Die ersten beiden Punkte lassen sich dagegen ohne technisches Vorwissen im Impressum und im Footer der Anbieterseite nachlesen, bevor überhaupt ein Konto eröffnet wird.

Neben der Konzession selbst braucht jedes einzelne Spiel eine gesonderte Bewilligung der ESBK, bevor ein Lizenznehmer es anbieten darf. casineo.ch bestätigt das in der eigenen Kunden-FAQ ausdrücklich.

„Ein legales Schweizer Online Casino … hat eine Konzessionsnummer, die gut sichtbar im Footer steht. Liste der Eidgenössischen Spielbankenkommission …“

So beschreibt mycasino.ch selbst den Selbsttest für Spielerinnen und Spieler. Konzessionen aus der Runde 2025-2044 folgen häufig dem Muster 2023-A oder 2023-B plus Zonennummer und dem Zusatz E für die Online-Erweiterung, doch ältere Nummern aus früheren Zulassungsrunden wie 516-003-01 bei jackpots.ch bleiben ebenso gültig.

Netzsperre, Alter und Steuervorteil

Die Netzsperre nach Artikel 86 des Bundesgesetzes über Geldspiele (BGS) blockiert nicht bewilligte Domains auf DNS-Ebene. Die Sperrliste der ESBK zählte in der Fassung vom 26. Mai 2026 3’398 Einträge. Das Geldspielgesetz kennt dagegen keine Zahlungssperre. Banken sind nicht gesetzlich verpflichtet, Überweisungen an ausländische Anbieter zu blockieren.

Die Sperrliste wächst seit Jahren spürbar. Ende 2023 zählte sie erst 1’492 Einträge, 466 mehr als ein Jahr zuvor. Bis zur Fassung vom 26. Mai 2026 hat sich der Bestand damit mehr als verdoppelt, was zeigt, wie aktiv die ESBK gegen nicht bewilligte Angebote vorgeht.

Ein Spielerkonto setzt ausserdem mindestens 18 Jahre und einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz voraus, wie es Artikel 47 der Geldspielverordnung (VGS) verlangt. Liechtenstein bildet einen eigenen Rechtsraum mit einem Moratorium für Online-Casino-Konzessionen bis zum 31. Dezember 2028 und gehört nicht zum Schweizer Konzessionssystem.

Nur bewilligte Anbieter sichern zudem die Steuerbefreiung von Gewinnen bis CHF 1’071’000 und den Rechtsschutz. Bei nicht bewilligten Anbietern entfallen beide Vorteile.

Spielangebot: Slots, Live Casino und Tischspiele

Das Spielangebot der zehn legalen Häuser deckt Slots, Tischspiele und Live Casino ab, wobei die genaue Kategorienbreite je nach Marke unterschiedlich ausfällt. Bei mycasino.ch sind es nach eigenen Angaben über 3’000 Spiele in vier Live-Casino-Studios. Bei casino777.ch sind es 1’233 Slots auf der eigenen Plattform.

Als Spielanbieter listet mycasino.ch unter anderem Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming. Bei casino777.ch kommen Amusnet, Games Global, Wazdan, iSoftBet, Play’n GO und Endorphina hinzu, dazu Kategorien wie Megaways-Slots, Jackpot-Slots und Cash-Collect-Spiele. casineo.ch bewirbt Hacksaw Gaming als neuen Anbieter neben Pragmatic Play, Playson und Greentube.

Live-Tische laufen bei Schweizer Lizenznehmern ausschliesslich über vier von der ESBK qualifizierte Anbieter: Evolution, Playtech, Pragmatic Play und Stakelogic. Die ESBK-Liste der live durchgeführten Online-Geldspiele umfasste in der Fassung vom 3. Juni 2026 356 Einträge. 7melons.ch gliedert das eigene Angebot zusätzlich in Kategorien wie Poker, Würfelspiele und Baccarat, ergänzt um Game Shows mit Live-Moderation.

Zu den wiederkehrenden Kategorien gehören:

  • Slots mit Megaways- und Jackpot-Mechaniken bei mehreren Anbietern.
  • Tischspiele wie Roulette, Blackjack und Baccarat.
  • Live Casino mit Croupiers der vier qualifizierten Studios.
  • Vereinzelt hauseigene Spiele, etwa der Slot The Legend of Wilhelm Tell bei casino777.ch.

casineo.ch listet in einer eigenen Top-10-Übersicht Einsatz- und Gewinnspannen in Franken, etwa einen Mindesteinsatz von 0.10 CHF bei einzelnen Titeln. Die Lobby von mycasino.ch zeigt nach eigener Zählung 4’212 Kacheln an Spielen und Kategorien, was die Breite des Angebots zusätzlich belegt.

Keiner der zehn Lizenznehmer veröffentlicht eine eigene Auszahlungsquote. Wer eine RTP-Zahl sucht, findet sie hier bewusst nicht, weil keine Primärquelle sie bestätigt.

Deutsche Anbieterlisten lassen sich hier nicht übertragen: Die deutsche GGL-Lizenz deckt nur virtuelle Automatenspiele und Online-Poker ab, Tischspiele und Live Casino bleiben dort unlizenziert. Schweizer Konzessionen hängen dagegen am Angebot der jeweiligen Landspielbank und schliessen alle drei Kategorien ein.

Bonusangebote im Vergleich

Ein Vergleich der Willkommensboni bei Schweizer Online Casinos zeigt ein gemeinsames Grundmuster: eine prozentuale Aufstockung der ersten Einzahlung, ergänzt um Freispiele und gebunden an eine Umsatzbedingung.

  • casino777.ch bietet 100 Prozent bis CHF 777 plus 100 Freispiele auf den hauseigenen Slot The Legend of Wilhelm Tell.
  • mycasino.ch legt 100 Prozent bis CHF 300 plus 200 Freispiele drauf, sobald die Einzahlung mindestens CHF 10 beträgt.
  • jackpots.ch deckelt den Bonus bei CHF 700 und ergänzt ab CHF 100 Ersteinzahlung 200 Freespins.
  • casineo.ch schenkt ab CHF 80 Einzahlung Freispiele im Wert von bis zu CHF 25.

Die Umsatzbedingung liegt bei den beiden geprüften Anbietern jackpots.ch und casineo.ch übereinstimmend beim 30-fachen des Bonusbetrags, mit einer Frist von rund einem Monat. Nicht jeder Einsatz zählt dabei gleich viel zum Umsatz:

KategorieGewichtung
Automatenspiele100 Prozent
Casino mit Croupier10 Prozent
Kartenspiel Blackjack10 Prozent
Roulette bei jackpots.ch10 Prozent
Roulette bei casineo.ch0 Prozent

Ein Einsatz an Automatenspielen bringt die Umsatzbedingung damit deutlich schneller voran als derselbe Einsatz am Kartentisch. Bei casineo.ch zählt eine Rundendrehung an Roulette überhaupt nicht zum Bonusumsatz.

Eine Einzahlung von CHF 10 bei mycasino.ch bringt so CHF 10 Bonusgeld. Bei einer Umsatzbedingung von 35-fach sind CHF 350 Einsatz nötig, bevor daraus auszahlbares Echtgeld wird.

Ein hoher Bonusbetrag sagt damit wenig über den tatsächlichen Wert aus: Wer vor allem Live Casino oder Roulette spielt, erreicht die Umsatzbedingung deutlich langsamer als ein Slots-Spieler. Während ein aktiver Bonus läuft, ist ausserdem keine Auszahlung möglich, und Gratisspielguthaben zählt laut der Geldspielverordnung nicht zum auszahlbaren Aktivsaldo.

Zahlungsmethoden: Twint, PostFinance Pay und weitere Optionen

Zahlungsmethoden bei Schweizer Online Casinos umfassen durchgehend Twint, PostFinance Pay, paysafecard und Banküberweisung, ergänzt um weitere Optionen wie Kreditkarten und Apple Pay. Die Mindesteinzahlung liegt bei den geprüften Anbietern einheitlich bei CHF 10, etwa bei casineo.ch für alle Zahlungsmethoden und bei jackpots.ch für Twint.

MethodeRolleMindestbetrag/Hinweis
Twintnur Einzahlungab CHF 10 bei jackpots.ch, bis CHF 100’000; Gutschrift auf das verknüpfte Bankkonto
PostFinance PayEinzahlungals Bonusbedingung ab CHF 10 bei mycasino.ch genannt
paysafecardnur EinzahlungNennwerte CHF 10/25/50/100, keine Auszahlung aus dem Casino möglich
YAPEALEin- und Auszahlungbei mycasino.ch rund um die Uhr, Gutschrift sofort
BanküberweisungEin- und AuszahlungAuszahlung stets auf das eigene CH-Bankkonto, 3-4 Arbeitstage bei jackpots.ch

Auszahlung, Prüfung und Währung

Auszahlungen fliessen ausschliesslich auf ein Bankkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Das schreibt Artikel 50 der Geldspielverordnung vor und ist keine Hausregel der Anbieter. Bei jackpots.ch dauert eine Auszahlung in der Regel 3 bis 4 Arbeitstage. mycasino.ch bewirbt bei einzelnen Zahlungswegen sogar eine Gutschrift am selben Tag.

mycasino.ch beschreibt die Gutschrift nach Zahlungsweg im Detail. Ein- und Auszahlungen über YAPEAL laufen rund um die Uhr sofort. Überweisungen bei PostFinance und anderen Banken werktags bis 16 Uhr werden noch am selben Tag gutgeschrieben, danach erst am nächsten Werktag.

Ab CHF 4’000 Ein- oder Auszahlung verlangt casineo.ch innerhalb von 24 Stunden eine Abklärung der wirtschaftlichen Berechtigung. Das ist keine Schikane, sondern Teil der gesetzlichen Sorgfaltspflicht gegen Geldwäscherei, die für alle Lizenznehmer gilt.

Deutsche und österreichische Vergleichsseiten nennen Einzahlungsbeträge oft in Euro. Schweizer Lizenznehmer rechnen ausschliesslich in Schweizer Franken, ohne feste Umrechnung zu diesen Beträgen.

Kreditkarten von Visa und Mastercard akzeptieren zusätzlich alle fünf primär geprüften Anbieter neben Twint und PostFinance Pay. Eine Zahlung per Handyrechnung ist bei Schweizer Lizenznehmern dagegen strukturell nicht vorgesehen; sie fehlt bei allen zehn Anbietern in der Kasse. Kryptowährungen wie Bitcoin akzeptiert ebenfalls keiner der zehn Lizenznehmer.

Sicherheit und verantwortungsvolles Spielen

Sicherheit bedeutet bei Schweizer Lizenznehmern vor allem gesetzlich verankertes verantwortungsvolles Spielen: Jeder Anbieter muss Einsatz- und Verlustlimiten anbieten, und eine Erhöhung wirkt frühestens nach 24 Stunden. Eine Senkung der Limite greift dagegen sofort.

Die Spielsperre gilt schweizweit und schliesst seit dem 7. Januar 2025 auch Liechtenstein ein. mycasino.ch und casineo.ch bestätigen in ihren Kontobedingungen ausdrücklich, dass keine bestehende Spielsperre vorliegen darf.

Wer eigenes Spielverhalten einschätzen will, findet Unterstützung bei mehreren Fachstellen:

  • SOS Spielsucht berät anonym und rund um die Uhr unter der Nummer 0800 040 080.
  • Sucht Schweiz begleitet Prävention und Beratung auf nationaler Ebene.
  • Infodrog koordiniert Fachstellen für Sucht und Suchtprävention.

Bis zur endgültigen Identifikation gilt für ein neues Spielerkonto zusätzlich eine Obergrenze von CHF 1’000 für Überweisungen aufs Spielerkonto, und Gewinne werden erst nach abgeschlossener Verifizierung ausgezahlt. Diese Grenze greift unabhängig vom gewählten Anbieter.

Der Bruttospielertrag aller Schweizer Spielbanken lag 2025 bei 878 Millionen Franken, davon flossen 353 Millionen Franken als Spielbankenabgabe an Bund und Kantone. Die Online-Angebote wuchsen dabei um 1,2 Prozent, während die landbasierten Angebote um 3,9 Prozent zurückgingen. Im gleichen Jahr liess die ESBK 580 neue Domains nicht bewilligter Angebote sperren, führte 28 Hausdurchsuchungen durch und erwirkte 75 Strafentscheide nach dem Geldspielgesetz.

Kriterien für die Auswahl eines Online-Casinos in der Schweiz

Die Wahl zwischen den zehn ESBK-bewilligten Anbietern hängt von wenigen, klar prüfbaren Kriterien ab. Wer sie der Reihe nach durchsieht, wird ein neues Casino finden, das seinem eigenen Spielstil entspricht, ohne dabei den Rechtsschutz oder steuerliche Vergünstigungen zu riskieren.

  1. Konzessionsnummer im Footer mit der ESBK-Liste abgleichen, bevor ein Konto eröffnet wird.
  2. Spielangebot und Live-Provider prüfen, wenn Live Casino oder bestimmte Spielestudios wichtig sind.
  3. Umsatzbedingung und Gewichtung der Spielkategorien im Bonus vergleichen, nicht nur den Bonusbetrag.
  4. Zahlungsweg für Ein- und Auszahlung getrennt betrachten, da Twint nur Einzahlungen abdeckt.
  5. Limiten und Spielsperre aktiv nutzen, wenn das eigene Spielverhalten Unterstützung braucht.

Falls Sie die gewünschten Informationen nicht gefunden haben, sehen Sie sich bitte die speziellen Übersichten zu den einzelnen Themen an:

FAQ – Häufig gestellten Fragen

Sind Online-Casinos in der Schweiz legal?

Ja, sofern der Anbieter eine gültige ESBK-Konzessionserweiterung besitzt. Zehn Online-Spielbanken erfüllen diese Voraussetzung derzeit als Online-Erweiterungen konzessionierter Landspielbanken wie jackpots.ch oder mycasino.ch, mit Konzessionen aus der Runde 2025-2044. Ausländisch lizenzierte Anbieter aus Malta oder Curaçao sind dagegen nicht bewilligt und unterliegen der Netzsperre nach Artikel 86 BGS, unabhängig davon, wie seriös sie auf der eigenen Webseite wirken.

Welche Online-Casinos sind ESBK-bewilligt?

Zehn Anbieter stehen derzeit auf der Liste der ESBK, darunter die langjährigen Angebote jackpots.ch, mycasino.ch und casino777.ch sowie das jüngste Angebot casineo.ch, das am 17. März 2026 startete. Die vollständige Übersicht mit Trägerspielbank und Startdatum jedes einzelnen Anbieters steht weiter oben im Vergleich. Jede Marke trägt zusätzlich eine eigene Konzessionsnummer im Footer, zum Beispiel 2023-B-07 bei casino777.ch oder 516-003-01 bei jackpots.ch.

Ab welchem Alter darf man in der Schweiz online spielen?

Das Mindestalter für ein Spielerkonto bei einem Schweizer Online Casino beträgt 18 Jahre; das schreibt Artikel 72 des Geldspielgesetzes vor. Artikel 47 der Geldspielverordnung verlangt zusätzlich Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Land und ein Konto ohne laufende Spielsperre.

Kann ich bei einem ausländischen Online-Casino spielen?

Nein, ausländisch lizenzierte Angebote aus Malta, Curaçao oder Anjouan sind in der Schweiz nicht bewilligt und stehen auf der Sperrliste der ESBK. Wer dort spielt, verliert sowohl den Rechtsschutz als auch die Steuerbefreiung für Gewinne, die nur bei bewilligten Anbietern gilt.

Muss ich Gewinne aus einem Online-Casino versteuern?

Teilweise: Gewinne bei einer bewilligten Online-Spielbank bleiben bis CHF 1’071’000 steuerfrei, das gilt für Gewinne ab dem 1. Januar 2026. Auf den Betrag darüber erhebt die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent, bei nicht bewilligten Anbietern entfällt die Steuerbefreiung vollständig. Der Freibetrag hängt damit an der Bewilligung des Anbieters und nicht an der Höhe des einzelnen Gewinns.

Welche Zahlungsmethoden werden akzeptiert?

Twint, PostFinance Pay, paysafecard, Banküberweisung, Kreditkarten, YAPEAL und Apple Pay decken die Einzahlung bei den meisten der zehn Anbieter ab. Ausbezahlt wird dagegen nur auf ein Konto, das auf den eigenen Namen läuft; Twint und paysafecard bieten dafür keinen eigenen Auszahlungsweg.

Wie lange dauert eine Auszahlung?

3 bis 4 Arbeitstage gelten bei jackpots.ch als Richtwert für eine Auszahlung per Banküberweisung, weil die Gutschrift beim eigenen Bankinstitut noch etwas Zeit braucht. Einzelne Lizenznehmer werben mit deutlich schnelleren Fenstern, etwa mycasino.ch mit einer Gutschrift am selben Tag über YAPEAL oder werktags bis 16 Uhr über andere Banken. Einen einheitlichen Mindestauszahlungsbetrag nennt aber keiner der zehn geprüften Anbieter öffentlich, und ab CHF 4’000 kommt bei casineo.ch zusätzlich eine kurze Prüfung der wirtschaftlichen Berechtigung hinzu.

Wie kann ich mich vom Spielen sperren lassen?

Eine Spielsperre lässt sich direkt beim jeweiligen Anbieter oder über die zuständigen kantonalen Stellen beantragen und gilt anschliessend schweizweit bei allen zehn ESBK-bewilligten Casinos. Seit dem 7. Januar 2025 erkennt auch Liechtenstein diese Sperre gegenseitig an, und SOS Spielsucht berät zusätzlich anonym unter der Nummer 0800 040 080. Bereits vor einer förmlichen Sperre lassen sich Einsatz- und Verlustlimiten im eigenen Konto senken, was sofort wirkt und keinen Antrag bei einer Behörde braucht.